Jeder kann mitmachen beim Weblog zum Wissenschaftsmarkt der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ. Aber vor allem Nachwuchsreporterinnen und Nachwuchsreporter informieren über die Aktivitäten rund um das Wochenende am 04. und 05. Juni 2011. Bereits zum fünften Mal berichtet die Initiative Medienintelligenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aktuell über den Wissenschaftsmarkt. In Kooperation mit der JungeMedienWerkstatt, dem MedienKompetenzNetzwerk Mainz-Rheinhessen und OK:TV Mainz entstehen Videobeiträge, Podcasts, Fotos und Texte für den Weblog www.medienintelligenz.uni-mainz.de/wima. Gleichzeitig veröffentlichen die jungen Medienmacher gemeinsam mit der Allgemeinen Zeitung Mainz eine eigene Zeitung zum Wissenschaftsmarkt. Jeweils abends um 19 Uhr werden die wichtigsten Ereignisse in einer Magazinsendung zusammengefasst und über OK:TV Mainz sowie über dessen Live-Stream (www.ok-mainz.de) im Internet ausgestrahlt. Selbstverständlich können Besucher und Aussteller im Weblog ihre Eindrücke zum Wissenschaftsmarkt 2011 auch selbst festhalten – in Wort, Bild und Video. So entsteht ein buntes „Online-Journal“ passend zum Thema „Mainz – leidenschaftlich wissenschaftlich“.
Während der Sommerferien ist es wieder so weit: Medieninteressierte Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren können für zwei Wochen in die Rolle von Journalisten schlüpfen. Sie erfahren, wie es ist, eine Fernsehsendung zu drehen, für die Zeitung zu schreiben, Radio zu machen oder als Onlinejournalist interessante Internet-Inhalte zu erstellen. In vier Gruppen aufgeteilt, werden die 16 Teilnehmer von professionellen Medienmachern während der Produktion ihrer eigenen Beiträge unterstützt.
Der JugendMedienSommer ist ein Projekt der JungenMedienWerkstatt. Die Initiative Medienintelligenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das MedienKompetenzNetzwerk Mainz-Rheinhessen leiten das crossmediale Projekt. Das Ziel des JugendMedienSommers ist es, durch die Mischung von Theorie und Praxis die Medienkompetenz von Jugendlichen zu stärken.
Die praktische und eigenverantwortliche Arbeit mit den Medien bietet den Teilnehmern die beste Möglichkeit, die Funktionsweise der Medien zu erlernen und dadurch einen bewussten und kritischen Umgang mit ihnen zu stärken. Unter dem Motto „Unsere Stadt ist bunt” werden die jungen Nachwuchsjournalisten - auf der Suche nach Farben - die Landeshauptstadt Mainz durchkämmen. Vom Konzept über die Recherche bis hin zur medialen Aufbereitung liegt alles in den Händen der Jugendlichen. Am Ende der beiden Wochen werden die Teilnehmer in der Lage sein, Texte für eine Zeitung zu schreiben, Filme zu drehen, Beiträge zu moderieren und Radiopodcasts und Blogs zu erstellen. Ihre Ergebnisse werden sie dem interessierten Publikum in einer eigenen Magazinsendung präsentieren.
Anmelden kann sich ab sofort jeder zwischen 13 und 16 Jahren, der Lust auf Medien hat. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Projekt findet vom 11. Juli bis 22 Juli 2011 in den Räumlichkeiten von OK:TV Mainz, Wallstraße 11, 55122 Mainz statt.
Die Veranstaltungen sind täglich von Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr.
Das Formular zur verbindlichen Anmeldung ist auf der Homepage „JugendMedienSommer” zu finden: www.jugendmediensommer.de
| Ansprechpartner: Florian Preßmar 0151-17246698 info@jungemedienwerkstatt.de |
Anmeldeschluss ist der 24. Juni 2011
Der Musik-Dokumentarfilm erzählt ein kurioses Leben, unterbrochen durch einen Exil-Aufenthalt in Südamerika, und dem Leben zurück in Deutschland: ein Film über „Der Gelähmte und die neuen Schwestern“.
Eigentlich heißt er Rolf Weber (46), ist bunt gekleidet und rundlich gebaut. Doch die meisten kennen ihn noch als „Der Gelähmte“, der einst betrunken und unterhalten die Bühnen in weiten Teilen des Landes einnahm. Das war vor rund 14 Jahren, kurz bevor er aufgrund seiner Nebenverdienste, einem Banküberfall und Drogendealerei, verurteilt wurde. Doch die Gefängnisstrafe trat der Musiker nie an. Er floh stattdessen nach Südamerika ins Exil.
In Deutschland zurückgekehrt und mittlerweile straffrei, fand er innerhalb kurzer Zeit eine neue musikalische Combo aus jungen Musikern, die er nach der ehemaligen Band „die kranken Schwestern“ nun „die neuen Schwestern“ nennt. Die einzige Schwester, die geblieben ist, ist der Gitarrist Jocky.
Der Film gibt Eindrücke über das Leben eines rehabilitierten Musikers und Entertainers, über die Beziehung von zwei Generationen auf einer Bühne und die organisatorischen Herausforderungen, ein Konzert zu veranstalten, bei dem ein Comeback gelingen soll.
Idee und Umsetzung: Martin Franke, D 2011, Kamera: Sarina Lacaf, Daniel Kuhn, Martin Franke
Die Initiative Medienintelligenz unterstützte das Film-Projekt mit Technik und der Kooperationspartner OK:TV Mainz strahlte den Film auch in ca. 98.000 Haushalte aus.



